Integration von Menschen mit Behinderungen


„WAS IM VORHINEIN NICHT AUSGEGRENZT WIRD, MUSS HINTERHER AUCH NICHT EIN­GE­GLIEDERT WERDEN” (RICHARD VON WEIZSÄCKER)


In unserer globalen Welt ist das Handeln vieler Firmen geprägt durch die Jagd nach dem größten finanziellen Profit. Ethik und Menschlichkeit bleiben dabei häufig auf der Strecke. Der vermeintlich Schwächere ist der Verlierer. Betroffen sind die etwa 7,5 Millionen schwer­be­hin­derten Menschen, die in Deutschland leben[1].

Im Jahr 2013 zählten 9,4 Prozent der Bevölkerung zur Gruppe der Menschen mit Beein­trächtigungen. JEDER EINZELNE aber kann JEDERZEIT zu einem „Betroffenen” werden: In neun von zehn Fällen ist die Schwerbehinderung erst im Laufe des Lebensweges, etwa durch Krankheit oder Unfall, erworben.

Diese Lebenswirklichkeit fordert jeden Einzelnen heraus, sich mit den Herausforderungen, die sich einem schwer­behinderten Menschen im Alltag stellen, ausein­ander­zu­setzen. Sie lädt dazu ein, das gesellschaftliche Leben und das eigene Handeln zu hinterfragen.

Seit 2008 wird dieser Prozess auch durch das „Gesetz zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen [...] über die Rechte von Menschen mit Behinderungen [...]” politisch unterstützt. Das Konzept der Inklusion soll ermöglichen, gesellschaftspolitische Barrieren abzubauen und für Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten.

Maßgeblich für das Gelingen dieses Vorhabens ist die schrittweise Umsetzung in allen Bereichen der Gesellschaft. Daher ist jeder Arbeitgeber gesetz­lich verpflichtet, einen Mindest­anteil von Men­schen mit Beeinträchtigungen zu beschäftigen; auf der anderen Seite hat er Anspruch auf finanzielle Fördermittel.

Auch wirtschaftspolitisch besitzt der Prozess der Inklusion einen hohen Stellenwert.

Im Verständnis der C.U.B.A. gGmbH benötigen Menschen mit Beeinträchtigung keine Almosen. Sie brauchen die Chance, ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln zu dürfen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Für uns ist Inklusion nicht nur ein Wort, sondern tägliche Wirklichkeit: Gemeinsam arbeiten erwerbs- oder arbeitslos gewordene Menschen mit und ohne Behinderung in unseren Werkstätten.

Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Mitarbeiter mit individuellen Handicaps nicht nur motiviert und leistungswillig sondern auch leistungsfähig sind. Als sozial engagierter Träger beschäftigen wir deutlich mehr Menschen mit Beein­trächtigungen als vom Gesetzgeber gefordert und schaffen ggf. leidensgerechte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen.

Konkret bedeutet dies: Die C.U.B.A. gGmbH beschäftigt derzeit 90 Menschen mit Beein­trächtigungen (Stand: 1. Quartal 2015) – in der Umgangssprache: Behinderte oder Schwer­behinderte bzw. ihnen gleichgestellte Personen im Sinne des SGB IX. Davon sind 27 Personen im Überbau der Firma eingesetzt und füllen verantwortungsvolle Positionen in der Ver­wal­tung, bei der Projektentwicklung oder als technische Anleiter aus. Bei anderen Kolleginnen und Kollegen erschweren weitergehende gesundheitliche oder soziale Ein­schrän­kungen den Zugang zum Arbeitsmarkt. Diesen Menschen bieten wir die Möglichkeit, ihrem Wunsch nach Teilhabe am Arbeitsleben in verschiedenen technischen oder land­schafts­baulichen Maßnahmen nach­zukommen.

So leistet die C.U.B.A. gGmbH mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen.


Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind zu stellen an:

1 Quelle: RehadatStatistik, Zahlen bezogen auf 2013




Zahlreiche weitere Informationen für Menschen mit Behinderung finden Sie auf den folgenden Webseiten:

www.inklusiv-arbeiten-in-spandau.de

www.evangelisches-johannesstift.de/die-wille/kompetenzzentrum-spandau-inklusiv