Projektarbeit Technik-Handwerk:
Erlerntes halten, Neues lernen


Dem Standort Hauptstadt Berlin als Produktionsstätte für Werkzeugmaschinen, Maschinen und Geräte für die Verarbeitungsindustrie und Medizintechnik, Geräte und Komponenten des IT- Sektors u.v.a.m. entsprechend, bieten sich hervorragende Möglichkeiten zur Eingliederung von Arbeitskräften in reguläre Arbeitsverhältnisse verschiedenster Bereiche der Herstellungs­prozesse an.

Arbeitskräfte werden in der C.U.B.A. gGmbH in unterschiedlichsten Projekten auf die Ein­glie­de­rung in den 1. Arbeitsmarkt fachlich und arbeits­psychologisch vorbereitet.

Dazu werden den ProjektteilnehmerInnen diverse Möglichkeiten praktischer Arbeiten mit dem Ziel der Festigung früher erworbenen Wissens und dem Erlernen neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten angeboten. Sie werden über den gesamten Projekt­zeitraum von berufserfahrenen Führungs­kräften gemäß ihrer persönlichen Stärken und Wünsche angeleitet.

In den Projekten, die der metallverarbeitenden Industrie zugeordnet werden, erlernen die Teilnehmer den Gebrauch der verschiedensten Hand- und Maschinenwerkzeuge neuer Generation, die in diversen spanenden Verfahren, Verfahren der Umform- und Trenntechnik sowie im Schweißen und Löten zur Anwendung kommen.

Viele Verfahren der Herstellung, der Lagerhaltung und des Vertriebs von Gütern sind heute ohne Einbeziehung von IT-Komponenten nicht mehr durchführbar.

Die C.U.B.A. gGmbH bietet in IT-Projekten Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten zur Fehler­analyse und Reparatur von Maschinensteuerungen oder von Computern und der zuzuordnenden Hardware an.

Für alle Arbeitsmöglichkeiten werden den Projekt­teilnehmern ausgesonderte Maschinen und Geräte aus der praktischen industriellen oder handwerklichen oder medizinischen Nutzung zur Verfügung gestellt.

Der modulare Aufbau von realitätsnahen Projekten schließt letztlich auch Projekte zum nachhaltigen Recycling von Wertstoffen ein. Die Projektteilnehmer erlernen oder vertiefen Techniken zur sortenreinen Trennung von Wertstoffen durch Anwen­dung von Trennverfahren. Begleitend dazu findet eine rechtssichere Unterweisung in die relevanten Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen statt.

Hauptziele dieser qualifizierten Arbeitsfördermaßnahmen sind:

  • die nachhaltige Stabilisierung der TeilnhmerInnen für die gesellschaftlichen und beruf­lichen Realitäten

  • eine Vorbereitung der Wiedereingliederung der TeilnehmerInnen in Gesellschaft und Arbeits­markt


Nach Abschluss der verschiedenen Projekte werden die Teilnehmer

  • bereits vorhandene handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten reaktiviert und gefestigt haben,

  • zusätzliche handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben,

  • für die Anerkennung der arbeitsrechtlichen Anforderungen und Arbeitstugenden sensibi­lisiert sein.


Sie werden aber auch

  • durch die unterstützende Betreuung durch die Integrationsberater und Jobcoaches mögliche schwierige individuelle Lebenssituationen zukünftig besser beherrschen,

  • teamfähig und sich ihrer eigenen sozialen Verantwortung bewusster sein.


Alle ProjektteilnehmerInnnen verfügen nach Projektabschluss über erweiterte Möglichkeiten für ihre Bewerbungsaktivitäten und haben damit ihre individuellen Voraussetzungen verbessert, nach Einstellung in den 1. Arbeitsmarkt sehr frühzeitig wettbewerbliche Leistungen zu erbringen.

In allen aufgezeigten Projekten können TeilnehmerInnen mit gesundheitlichen Ein­schrän­kungen, MigrantInnen, Frauen und Ältere, aber auch TeilnehmerInnen ohne Berufs­ausbildung beschäftigt werden.

Zum Projektende werden den TeilnehmerInnen Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen über­reicht.
Die Projektarbeit im Bereich Technik-Handwerk wird gefördert durch:
  • die Agentur für Arbeit
  • die Berliner Jobcenter
  • das Land Berlin , Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales